Niemand schummelt beim eLearning...?! Klar - und die Erde ist eine Scheibe!

Wer kennt sie nicht, die jährlichen Unterweisungen zu Themen wie Compliance, IT-Sicherheit oder Arbeitsschutz? Berüchtigt wegen der unendlichen Zeit, die Web-based-Trainings oder eLearnings in Anspruch nehmen. Gefürchtet, weil die Gestaltung oftmals von didaktischen Laien oder technischen Detail-Freaks übernommen wird und damit die 30 bis 60-minütigen Kurse nicht selten und zu Recht als Folterinstrumente gelten.

Wissensvermittlung, die anregt, begeistert und ihr Ziel erreicht, das wird den meisten eLearnings nun gerade nicht als herausragende Qualitätsmerkmale zugeschrieben. Insofern gibt es einen ganzen Katalog, wie Lernende die Klippen und Frustrationen solcher Online-Kurse umschiffen oder reduzieren können.

Beliebt ist das Googlen der Antworten genauso wie die Bitte um Unterstützung durch den Kollegen. Oder man lässt den Kurs gleich durch die eigene Assistenz erledigen. Wenn möglich, werden Lernmodule übersprungen oder - in Abhängigkeit von Schwierigkeitsgrad und Wissensstand - einfach parallel zu einer Telefonkonferenz mal schnell miterledigt. Professioneller Wissenstransfer, der auch Verhaltensänderungen ermöglicht und unterstützt, sieht anders aus.

Ganz Clevere zeichnen das Lernmodul am eigenen Rechner auf. Auf den Video-Mitschnitt kann dann im Folgejahr bei der Beantwortung der etwas kniffligeren Fragen einfach zurückgegriffen werden.

Unstrittig ist: Wichtiges Wissen muss vermittelt werden!

Aber reicht denn eine einzige Compliance-Schulung pro Jahr überhaupt aus? Und was ist z.B. mit neu entstehenden IT-Risiken? Wartet man mit der Schulung im Zweifel mehrere Monate, bis der jährliche Online-Kurs wieder auf der Agenda steht? Bis dahin wird schon hoffentlich kein weiterer Cyber-Angriff stattfinden...!?

Unabhängig von mangelnder Aktualität, objektiv vorhandenen Schwächen bei der Gestaltung, hohen Kosten für die Anschaffung oder langen Zeiten für die Eigenproduktion: Klassische eLearnings allein können Mitarbeiter keinesfalls ausreichend in einer sich immer schneller verändernden Wissensgesellschaft qualifizieren.

Gefragt sind alternative und ergänzende Formate, die sich wesentlich stärker an den Nutzer-Präferenzen und -Gewohnheiten orientieren müssen. Wissensvermittlung geht heute besser und attraktiver:

Kleine Häppchen - statt übervoller Teller
Setzen Sie auf Micro-Content. Kurze Lerneinheiten sind schneller herzustellen und können damit immer aktueller sein. Und: Motivation und Akzeptanz beim User steigen, je kürzer die Lerneinheit ist.

Moderne Formate statt Werkzeuge aus dem vergangenen Jahrtausend
Nutzen Sie Infografiken, Erklärvideos und Lern-Apps oder interaktive Videos. Kurz: Verwenden Sie digitale Formate, die Ihre Mitarbeiter auch privat verwenden und erhöhen Sie damit Motivation und Bereitschaft zum Lernen.

Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler
Für das Lernangebot sind kommunikative Aspekte mindestens genauso wichtig wie Expertenwissen. Deshalb gilt: Gestalten Sie Wissensinhalte nicht ausschließlich unter den Aspekten von Vollständigkeit und Richtigkeit. Denken Sie vor allem an Ihre Zielgruppe und schaffen Sie Lernangebote, welche die Benutzerpräferenzen bestmöglich berücksichtigen.

Kontinuierliche Wissensimpulse statt jährlich stattfindende One-night-stands
Wissen benötigt regelmäßige Auffrischung und immer wieder neu initiierte Lern-Stimulation. Denken Sie in Kampagnen. So können Sie Ihre Lern-Community immer wieder neu begeistern und erreichen Lern- und Verhaltensziele viel einfacher.

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